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Studium Biologie

 

Pflanzenbiologie

Direktor: Beat Keller

 

Leo Eberl
(Mikrobiologie, Pflanzenwissenschaften) Die meisten Bakterien produzieren Signalmoleküle, die zur Kommunikation zwischen den Zellen eingesetzt werden („Quorum sensing“, QS). QS-Systeme sind an der Regulation verschiedener Funktionen beteiligt: Synthese von Antibiotika, Ausbildung von Biofilmen, bakterielle Beweglichkeit, konjugativer Plasmidtransfer und Produktion von Virulenzfaktoren. Die molekularen Mechanismen bakterieller Kommunikation und die Bedeutung dieser Signalstoffe für Wechselwirkungen zwischen Bakterien und ihren Wirten sind die Forschungsschwerpunkte der Gruppe.

Ueli Grossniklaus (Molekular- und Zellbiologie, Pflanzenwissenschaften, Entwicklungsbiologie, Genetik, Quantitative Biologie und Systembiologie) Wir befassen uns mit den molekularen, genetischen und epigenetischen Grundlagen, welche Entwicklungsvorgänge während der sexuellen (Amphimixis) und asexuellen Fortpflanzung (Apomixis) kontrollieren. Im Zentrum stehen die Entwicklung der weiblichen Keimzellen, Befruchtung und Maternaleffekte auf die Samenbildung.

Beat Keller, Christoph Ringli, Thomas Wicker, Tina Jordan
(Pflanzenwissenschaften, Genetik) Wir bearbeiten die molekularen Grundlagen der spezifischen und quantitativen Pilzresistenz in Getreide. Dazu werden Gene mit Hilfe von genomischen Ansätzen identifiziert, und ihre Funktion wird auf molekularer und biochemischer Ebene analysiert. Zudem erforschen wir die Evolution von pflanzlichen Genomen auf molekularer Ebene.

Rolf Kümmerli
(Mikrobiologie, Ökologie, Systematik und Evolution) Bakterien geben eine Vielzahl von Metaboliten in die Umwelt ab, um miteinander zu kommunizieren, Spurenelemente zu binden oder Wirtsgewebe anzugreifen. Das kooperative Ausschütten von Metaboliten ist zwar nützlich für die Allgemeinheit, wird aber oft von Mutanten, welche nicht mehr kooperieren, ausgenutzt. Wir befassen uns deshalb mit der Frage, welche molekularen Mechanismen, ökologischen Faktoren und evolutionären Kräfte zum Erhalt oder Zerfall von Kooperation führen.

Enrico Martinoia
(Pflanzenwissenschaften) Die Gruppe interessiert sich für Transportprozesse über Membranen pflanzlicher Zellen, die bei der Entgiftung toxischer Substanzen, der Regulation der Schliesszellen und bei Phosphatmangel eine Rolle spielen. Dabei werden klassische physiologische wie auch molekulare und elektrophysiologische Methoden verwendet.

Jakob Pernthaler
(Mikrobiologie, Ökologie) Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Ökologie und Diversität von aquatischen Mikroorganismen (Bakterien, Protozoen) im Süsswasser. Vorrangige Forschungsschwerpunkte sind die Wachstumsstrategien von Bakterien in Seen, mikrobielle Räuber- Beute Systeme, sowie chemische Interaktionen zwischen Mikroorganismen. Methodische Ansätze umfassen neben Labor- und Feldexperimenten unter anderen die Molekularbiologie, die mikroskopische Färbung und die Zytometrie.



Master Courses and Master Studies in Plant Sciences
The Zurich-Basel Plant Science Center (PSC) provides a high-level, diversified education in the field of plant sciences for Master’s students across universities. The PSC, together with its partner institutions at the University of Zurich, University of Basel and ETH Zurich, offers students the opportunity to combine courses of 6 Master’s studies in their personal portfolio while completing the requirements for a Master's degree at their home university. Students have the fascinating opportunity to choose from more than 100 plant specific courses offered at three universities. Students may thus tailor their curriculum to their particular needs. Additionally, the PSC organizes unique and interdisciplinary courses in plant sciences, from the molecular to the ecosystem level and from basics to applications. The interdisciplinary credentials are listed in the PSC Master’s portfolio in plant sciences.